Ein paar Gedanken wollte ich hier einfach mal freien Lauf lassen. Ich werde mich nicht sonderlich darum bemühen, dabei politisch korrekt zu bleiben, sondern einfach mal loslegen:
Was läuft nur alles falsch? Wann hat es angefangen und warum fühle ich mich so wie ich bin so seltsam isoliert, wo ich mir diesen Weg doch selbst ausgesucht habe?
Ist es ein übersteigerter Gerechtigkeitssinn, Egoprobleme oder einfach nur Selbstmitleid? Das soll jedem überlassen bleiben, selbst zu beurteilen.
Mit 3 Jahren wurde ich von katholischen Nonnen, die unseren dörflichen Kindergarten leiteten, misshandelt, geschlagen und im Keller eingesperrt. Grund: ich bin evangelisch. Ich habe damals weder verstanden was "evangelisch" überhaupt zu bedeuten hat, noch verstehe ich heute, wieso im Namen einer Religion überhaupt so viel Blut auf der Welt vergossen werden kann. Ich spürte nur eines damals: Schuldgefühle. Irgendetwas musste ich wohl falsch gemacht haben. Ich versuchte mich zu bessern, aber die Schläge mit dem Stock wurden häufiger, egal wie sehr ich mich bemühte. Einmal würgte mich eines der älteren Mädchen, dass ich keine Luft mehr bekam. Ich weiss noch, dass ich in Panik dann um mich schlug und DAS war dann der Grund, den "sie" brauchten, um mich wieder im Keller einzusperren. Schließlich schlägt man keine Mädchen.
Dass sich solche und ähnliche Szenarien dann fast durch das ganze Leben durchziehen kann nicht einfach Zufall sein, oder? Nun könnte man sagen, dass ich mich vielleicht irgendwie unbewusst selbst in eine Opferrolle bringe um dann in Selbstmitleid zu zerfliessen... das wage ich noch nicht einmal selbst zu beurteilen, aber ich weiß eines sicher: Ein Kind von 3 Jahren hat an NICHTS irgendeine Schuld, verdammt noch mal!
Was danach passierte, weiss ich nur zum Teil selbst, da irgendetwas in meinem Gehirn eine Tür verschlossen hat, die über Jahre hinweg geschlossen blieb und ich diese Ereignisse tatsächlich vergessen habe... oder GLAUBTE, sie vergessen zu haben.
In der Grundschule war der Religionsunterricht in katholisch und evangelisch getrennt. Ich gab an, katholisch zu sein, weil ich den Unterschied nicht kannte und einfach nur bemerkte, dass sich bei den katholischen Kindern mehr meldeten. Ich wollte vielleicht auch unbewusst einfach nicht in der Minderheit sein. Wie gesagt, über die Ereignisse des Kindergartens war ich mir zu dem Zeitpunkt nicht mehr bewusst.
Es dauerte einige Wochen, bis jemand (ich weiß nicht mehr ob es meine Eltern oder die Lehrer waren) merkte, dass ich im "falschen" Religionsunterricht war. Naja, der Unterricht der evangelischen fand im Keller des Schulgebäudes statt - das ist kein Witz, auch wenn das absolut ironisch anmutet. Der Keller war muffig, schmutzig und dunkel, während die anderen Kinder oben im hellen Klassenzimmer mit Blick nach draussen blieben. Vielleicht waren sich die Verantwortlichen dessen nicht bewusst, aber so etwas prägt... es gibt einem das Gefühl aus irgendeinem Grund minderwertig zu sein.
In der Grundschule war ich ziemlich unterfordert. Ich habe alle Informationen aufgesaugt wie ein Schwamm und konnte sie mir gut behalten. Ich versuchte immer alles fehlerfrei zu machen und meistens gelang es mir auch. Zeitgleich jedoch geriet ich immer öfter in Raufereien. Ich versuchte mich zwar nie provozieren zu lassen, doch der alte Spruch: "Ignoriere sie einfach, dann hören sie schon irgendwann auf."... tja, dieser Spruch ist eine DRECKIGE LÜGE! Sie hören nicht auf. Sie machen solange bis du die Beherrschung verlierst. Es gab an unserer Grundschule ein paar Asylanten aus Sri Lanka. Ich kenne den Grund nicht mehr, aber zwei von ihnen schubsten mich immer auf der Wiese, bis ich irgendwann hinfiel und sie mich auslachten... und jetzt ratet was passiert ist... naja, irgendwann wehrte ich mich. Da ich selbst im Karateverein war, machte ich das noch nicht mal schlecht, nur MICH haben die Lehrer dann auf einmal gesehen. Ich musste nachsitzen und "Strafarbeiten" machen. Ich wurde noch nicht einmal dazu befragt, wie der Streit entstanden ist. Ich wollte mich rechtfertigen, doch das wurde abgeblockt mit: "Die haben eben Probleme hier in diesem Land und wir müssen ihnen helfen und "man" schlägt keine Asylanten."
Nicht: "Man schlägt ÜBERHAUPT niemanden.", sondern man schlägt keine Asylanten. Was habe ich in dem Moment gefühlt? Ohnmacht. Wut. Verzweiflung. Ich habe mir bis zu DEM ZEITPUNKT niemals Gedanken um deren Hautfarbe gemacht. Das hat mich doch überhaupt nicht interessiert, ob die eine andere Hautfarbe hatten als ich. Die ERWACHSENEN haben das Problem daraus gemacht. Mir war das zu hoch. Ich fühlte mich schlecht. Ich wusste nicht was ich falsch gemacht habe. Da meine Eltern es mir auch nicht wirklich erklären konnten, hörte ich wieder den tollen Rat: "Geh den Problemen einfach aus dem Weg. Und ignoriere sie, wenn sie wieder damit anfangen. Wenn du sie ignorierst werden sie irgendwann von alleine aufhören."
...
Nachdem ich die Grundschule mit als zweitbester der Klasse abgeschlossen hatte und von allen Lehrern eine absolute Empfehlung für das Gymnasium bekam, lernte ich dort dann meine Lektion zum Thema: Ignorieren.
Wie lange kann man ignorieren? Ich sage es so wie es ist: ich war dort der Trottel der Nation. Das "Ignorieren" hat mir mindestens drei zerbrochene Brillen gebracht, etliche blaue Flecke und mindestens ein Aufenthalt in der Schulmülltonne, was alle anderen unglaublich geistreich und witzig fanden.
Irgendwann mit 14 oder 15 traf ich den "Anführer" der Jungs, die mich auf ihrer Liste hatten und fast täglich ihren Frust an mir ausliessen. Ich traf ihn allein. Es regnete und war matschig. Er fuhr mir mit seinem sündhaft teuren Bike entgegen und ich wollte ihn wie gewohnt ignorieren und an ihm vorbei gehen. Er beleidigte mich, ich weiss nicht mehr, was er sagte. Ein kurzer Funke, wie ein Blitzschlag durch meinen Kopf und wenige Sekunden später lag er mitsamt seinem Fahrrad im Dreck. Das Adrenalin durch meinen Körper... verdammt ich fühlte mich GROSSARTIG! Ich lief nicht weg ich ging ganz ruhig weiter, ich hoffte fast er würde mir hinterherkommen, ich hatte so eine Wut im Bauch, ich hätte wohl Bäume ausreissen können. Er kam nicht.
Am folgenden Tag auf dem Schulflur: Entsprechender Junge mit seiner Clique versperrten den schmalen Gang, den ich entlanggehen wollte. Ich dachte mir: Scheiße, jetzt gibts die Quittung für gestern.
Flucht oder Durchbruch? Flucht oder Durchburch? dachte ich.
Ich war es sowas von leid, zu flüchten un zu ignorieren. Ich ging geradeaus weiter als wären sie überhaupt nicht da. Ich rempelte einen von ihnen mit der Schulter um mich durchzuzwängen. Einen halbherzigen Tritt in meinen Allerwertesten bekam ich noch ab, gefolgt von dem Kommentar: "Schwuchtel!"
Aber das war es dann. Sie haben mich in Ruhe gelassen. Ich war wohl zu "unbequem" geworden.
Ich war jedoch niemals der Überflieger in der Schule. Ich war eher so der nachdenkliche Träumer, der eher im Bereich Musik, Kunst und Deutsch punktete als in Mathe und Physik. Desinformationen und mangelnde Diskussionsbereitschaft von Seiten der Lehrer war immer problematisch für mich, auch Ungerechtigkeit konnte ich schlecht ertragen. Irgendwann, sobald ich 18 war, brach ich die Schule vorm Abitur ab. Für meinen weiteren Weg sollte es nicht notwendig sein, zu studieren, ich wollte einfach was an den Misständen direkt ändern, die mich so beschäftigten.
Zivildienst. Ich arbeitete 13 Monate lang mit schwerstmehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen, die täglich gefüttert und gewickelt werden wollten. Diese Zeit war sehr prägend für mich, weil ich das Gefühl hatte, tatsächlich etwas bewirken zu können. Einen schalen Beigeschmack hat aber natürlich alles. Wenn man mit den Rollstuhl-Kids "außerhalb" unterwegs war, erntete man oft abfällige Blicke und manchmal sogar Kommentare. Das Thema Behindertenintegration ist auch nur ein Wort das sich auf Papier gut liest, aber die tatsächliche Integration findet nicht auf dem Papier statt sondern in den Köpfen eines jeden Einzelnen. Konfirmation einiger der Kinder stand an. Da wir ja in so einer integrationsgeilen Gesellschaft leben, durften die Kids sogar in die Kirche... zu einem EIGENEN Termin... weil "viele können damit nicht umgehen, wenn sie mit Behinderten Kindern zusammen konfirmiert werden sollen." Und dann labert der Geistliche was von: "Alle Menschen sind vor Gott gleich..." Da möchte man doch aufspringen und laut los schreien. Die selben Leute die das heute predigen haben damals auch den rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und die Euthanasie "lebensunwerten" Lebens nicht nur nicht verhindert sondern teilweise sogar noch GESTÜTZT. Das ist doch echt krank! Die Scheinheiligkeit und Doppelmoral sind es, die ich nicht ertrage.
Ich übte mich wieder von neuem im "Ignorieren". Ich machte meine Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher, immer mit dem Gedanken: "Ich werde es besser machen, als damals diejenigen, die für mich hätten zuständig sein sollen. Ich werde ihnen zuhören und werde versuchen, die Probleme bei der Wurzel - radikal - zu packen."
Meine Ausbildung schloss ich ab. Praxis: 1.0. Theorie: Durchschnitt von 1.7... warum ist das wichtig zu erwähnen? Weil ich mich damit rühmen möchte? Ja, zum Teil schon. Zum Teil, weil mir dadurch klar wurde, dass ich generell nicht einfach zu blöd bin, zu lernen, sondern dass ich eine Aufgabe brauche, in der ich Aufblühen kann, ein Ziel, hinter dem ich stehen kann. Und ich denke, jeder Mensch braucht das Ziel und muss den WEG erkennen der zu diesem Ziel führt.
Ich dachte zu dem Zeitpunkt, mein Weg sei es, diesen Beruf auszuüben und ihn so gut ich kann auszuüben und dann werde ich damit etwas erreichen... irgendwann mein kleinbürgerliches Leben mit Haus, Kindern und Frau leben und alles weitere... ignorieren.
Dieser Notendurchschnitt hat mich aber nicht davor bewahrt, nach einem Jahresvertrag in der entsprechenden Einrichtung selbige verlassen zu müssen; Rationalisierung. Die mit Zeitvertrag müssen ALLE gehen. Mir ging es nicht darum, unbedingt meinen Job zu bewahren, aber ich versuchte dennoch mich dafür auszusprechen, dass man doch so nicht in Bezug auf eine soziale Einrichtung verfahren kann. Wirtschaftlichkeit an erster Stelle? Wie will man da im erzieherischen Auftrag denn den behinderten Jugendlichen vermitteln, dass sie nicht nur anhand von Leistung Wertschätzung erfahren, nicht nur anhand von wirtschaftlichkeit sondern anhand von MENSCHLICHKEIT? Wo ist diese Menschlichkeit denn geblieben in unserem Sozialstaat? Spiegelt sie sich durch die Gesetze wieder, in denen von Gleichstellung behinderter Menschen gesprochen wird? Verhindert dies die abfälligen Blicke, die schlechteren Zukunftsaussichten und die Misstände die jeder von uns täglich erfahren muss?
Ich fragte mich: Warum haben wir in der Schule niemals eine Werkstatt für behinderte Menschen besucht oder ein Behindertenwohnheim? Wo beginnt Integration? Eine Fahrt in den Europa-Park, ja das konnte man machen, aber an tatsächlicher Charakterstärke arbeiten... es scheint, als sei das überhaupt nicht gewünscht. Und es scheint auch HEUTE noch weniger gewünscht. Das neueste Jamba-Paket ist natürlich wichtiger.
Und wie funktioniet denn Erziehung?
Lernen am Modell. Welche Modelle haben wir denn? Geldsorgen und Angst vor Arbeitsplatzverlust sind die Themen die in den Köpfen der Eltern vorherrschen. Und wenn das noch nicht JETZT in ALLEN Familien so ist, so werden es mehr und mehr, Jahr für Jahr. An diesem Modell kann sich das Kind orientieren und es stellt fest: Meine Eltern sind damit nicht zufrieden, also möchte ich auch nicht so sein, wie meine Eltern.
Wenn dieser Gedanke aufkommt, ist das der erste Schritt, den Verfall selbst mitzusgestalten. Geld ist Macht. Macht ist Sicherheit. Sicherheit ist Freiheit... Sicherheit ist Freiheit.... das ist GENAU DAS, was uns gerade jetzt im Moment erzählt wird. Sicherheitsgesetze, die uns ermöglichen sollen, in Freiheit und Demokratie zu leben. In einer Demokratie die uns vormachen will, dass die Macht vom Volkeswillen ausgeht... die kommenden Generationen werden meiner Ansicht nach in dem Bewusstsein aufwachsen, dass die eigene Entwicklung und Entfaltung zurückstecken muss zum Wohle der "Sicherheit".
Nun kurz zurück, was meine eigene Entwicklung auch mit uns ALLEN zu tun haben kann: Der Grund warum ich so unbequem bin ist einfach:
Die moralischen Werte, die mir verbal vermittelt wurden, und das was ich tatsächlich selbst erlebt habe... dazwischen liegen WELTEN! Moral, Wert, Freiheit, Recht... das alles sind Begriffe, die können wir nachlesen, wir finden sie im Internet, Definitionen werden uns geboten und vor allem, es gibt GESETZE dafür! Ja, das ist - mit Verlaub - das absolut LÄCHERLICHSTE was man sich vorstellen kann.
Diese Begriffe lassen sich nicht auf Papier bringen, sie lassen sich nicht per Gesetz vorschreiben. Diese Entwicklung findet nur in uns selbst statt. Demnach wird es auch keine Veränderung der Misstände geben durch unsere Bundesregierung. Wenn wir nicht mehr auf uns selbst vertrauen können, auf das was in unserem Herzen als richtig erachtet wird, auf das vertrauen, was unser eigenes Bedürfnis nach Freiheit uns SAGT, wenn wir auf diese Stimmen nicht hören... sie IGNORIEREN, in der Hoffnung dass sie dann von alleine aufhören... dann werden diese Bedürfnisse uns Stück für Stück auffressen und töten.
Niemand schenkt uns die Freiheit und lässt sie uns, ohne dass wir dafür kämpfen.
Was machte mich so unbequem? Die Tatsache, dass diese eigenen Ideale die ich mir SELBST erarbeiten musste, irgendwann wichtiger für mich wurden, als all das was von Autoritäten diktiert wurde.
Diese Regierung und alle Autoritäten hat es mein ganzes Leben lang keinen Dreck interessiert, welche Probleme ich hatte, welche Erfolge ich verbuchte, welchen Mist ich auch gebaut habe, wen ich geliebt, wen verachtet, wen respektiert, wen belogen, wem geholfen habe... ich bin wer ich bin, weil ich diese Erfahrungen alleine sammeln konnte und somit sich meine Persönlichkeit entwickeln konnte. Ich möchte mich damit nicht ÜBER jemanden stellen, ich möchte auch kein Mitleid für die Scheiße, die ich erlebt habe, denn ich weiß dass jeder sein eigenes schweres Päckchen zu tragen hat. Ich möchte nur jedem Einzelnen, der etwas mit diesen - vielleicht bedeutungslosen, vielleicht auch für den ein oder anderen gewichtigen - Worten anfangen kann, Mut aussprechen:
Die Revolution geschieht. Sie wird kommen. Weil immer mehr Menschen erkennen: Es hat die Politik die ganze Zeit einen Dreck interessiert wer du bist. Und wenn du jemand bist, jemand mit Prinzipien, Idealen, Sinn für Freiheit und Gerechtigkeit, dann steht es NIEMANDEM zu, diese Eckpunkte der Persönlichkeit unter Kontrolle zu bringen. Wir sind das Volk?
Dann verhalten wir uns auch endlich wie eines! Stehen wir wieder füreinander ein, kümmern wir uns nicht weiter nur um unsere Angelegenheiten.
Ich habe jahrelang aktiv durch meinen Beruf versucht Hilfe zu leisten, niemand der mich wirklich kennt kann mir wohl vorwerfen, ich wäre potentiell "gefährlich" und dennoch rede ich hier von Widerstand und führe aus wie ich mich früher auch KÖRPERLICH zur Wehr setzte. Wie passt das?
Nun, selbst der friedliebendste Mensch kommt irgendwann an einen Punkt in seinem Leben wo er in der Ecke gedrängt nur noch die Wahl hat zwischen Flucht oder Angriff. Ich möchte damit meinen Monolog schliessen, indem ich nochmals an den schlauen Spruch erinnern möchte:
"Ignoriere es einfach. Wenn du es ignorierst, werden sie schon von alleine damit aufhören."
Ist dieser Satz so sehr in Millionen von deutschen verankert? Wenn ja, dann muss man vielleicht nochmal in aller Deutlichkeit sagen: DIESER SATZ IST EINE LÜGE!
Sie hören nicht auf. Wenn es ignoriert wird, machen sie weiter. Wenn man sich nicht zur Wehr setzt, nehmen sie einem das Wichtigste was man in jeder Situation und in jeder sozialen Schicht besitzen kann: Würde.
Und diese ist "unantastbar". Dieses Recht steht mir zu. Also lasse ich es auch verdammt noch mal nicht zu dass sie "antastbar" wird.
Ich bin ein Gedankenverbrecher. Und hoffentlich nicht alleine.
larry1977
Ich kenne das Gefühl allein zu sein mit seiner Meinung, allein zu stehen gegen eine Mehrheit.
Aber wir müssen dabei mehr Selbstbewußtsein entwickeln. Ist es nicht so, wenn man die Geschichte betrachtet, dass die die gegen den Strom schwimmen im Endeffekt immer gewinnen? Für mich ist das beste Beispiel immer die kirchliche Behauptung das die Erde eine Scheibe sei. Damals stand Galileo alleine gegen den Rest der Menschheit. Aber er hatte die Wahrheit auf seiner Seite und die Geschichte musste ihm Recht gegeben. Und so wird es auch sein z.B. mit 9/11. In einigen Jahren oder Jahrzehnten wird es vielen Leuten peinlich sein, dass sie diesen offiziellen Stuss geglaubt haben.
Auf Dein 'unbequem sein' kannst Du daher bestimmt stolz sein.